... könnte man frei nach dem kenntnis- und reimreichen Geheimrat J. W. von Goethe sagen - und hinzufügen, dass früher Ostern das heiß ersehnte Ende der 40-tägigen Fastenzeit bedeutete, an dem sich die ausgemergelte Menschheit endlich wieder auf die Köstlichkeiten stürzen durften, die Ihnen so lange verwehrt waren.
Der christlichen Fastenzeit liegen übrigens ganz menschliche Überlegungen zugrunde, denn die temporäre Abkehr von Völlerei und Alkohol hat für den Körper eine wohltuende Reinigung. Und das wussten nicht nur die Verfasser des Alten und Neuen Testaments, sondern das wissen auch die Leute von heute, weshalb immer mehr Menschen die 40 Tage vor Ostern zur Entschlackung und Katharsis (der seelischen Reinigung durch Kalorienreduktion) nutzen.
Aber wenn auch die ursprünglichen Gedanken in den Hintergrund gedrängt wurden: Auch heute ist Ostern ein Zeichen für inneren und äußeren Aufbruch, für die Freude über das Ende der dunklen Jahreszeit. Jetzt wird alles wieder heller, wärmer, freundlicher - und das wird bei uns und in vielen Ländern der Erde gefeiert!